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Entwicklung der Malerei in der Kunstgeschichte


In der Kunst und Kultur drückt sich die geistige und soziale Enwicklung der Menschen aus. In der Urzeit zeichneten die Menschen die Tiere, die sie jagte und wollten, um damit einen Bann auf die Tiere auszuüben. Sie verwendeten Umriße und Farbflächen in ihren Wandmalereien und bildeten ihre Hände mit Farbe auf Höhlen ab.
Die Ägypter stellten einerseits Alltagsszenen in ihrer Kunst dar, wie die Arbeit auf dem Feld oder Jagdszenen, als auch die Demonstration der Machtverhältnisse, die Pharaonen, deren Frauen, Begräbniszeremonien und Mumifizierung für das Leben nach dem Tod in den Pyramiden. Mächtige Statuen des jeweiligen Pharaos wurden errichtet, um die Untertanen zu bereindrucken und einzuschüchtern. Meist zerstörte ein neuer Pharao die Statuen seines Vorgängers als beeindruckende Geste der Machtübernahme. In den Zeichnungen der Ägypter fand eine Geometrisierung des Umrisses statt. Nach strengen Regeln wurden die Zeichnungen von Handwerkern erstellt. Die griechische Kunst zeichnet sich vor allem durch ihre Statuen aus und die kunstvoll verzierten Vasen und Amphoren. Die Renaissance brachte die Perspektive und den Raum auf die Fläche, was sich parallel mit den Naturwissenschaften entwickelte. Schatten mit Hell und Dunkel ließen die Körper auf der Leinwand räumlich erscheinen. Die Malerei wurde hauptsächlich von den großen Kirchen finanziert und die Themen waren dementsprechend religiöser Natur. Der Barock brinngt die Kunst an die Königs- und Fürstenhäuser, wo die Hofmaler die Herrschenden von ihrer schönsten Seite malten, Portraits oder Familienbilder, die den Prunk der Zeit dokumentieren. Mit dem Impressionismus bricht in der Malerei die Neuzeit an. Der Maler wird vom Auftragsmaler, vom Hanwerker zum Künstler. Es geht nicht mehr um die Darstellung von Macht, der Kirche, der Könige etc., sondern um die Erforschung der Mittel in der Malerei, um Inspiration. Die Künstler des Impressionismus waren freie Künstler und gehörten zur französischen Bohaime. Sie trafen sich Cafes und dikutierten über ihre Methoden in der Malerei. Wichtigstes Gestaltungsmittel des Impressionismus war es, mit Farbflecken das Licht darzustellen. Es wurden Szenen aus dem Alltag, hauptsächlich Landschaften dargestellt. Wichtige Vertreter waren Edouard Manet, Claude Monet. Die Expressionisten waren in Deutschland eine Bewegung die nach dem ersten Weltkrieg sich zu Künstlergruppen zusammenfanden, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde. Das Ziel ihrer Malerei war einen psychischen Ausdruck über die kraftvollen Farben, vor allem Schwarz und Komplementärkontraste zu erzeugen und ihre Gefühle darzustellen. Die Fauves, d.h. die Wilden waren die adäquate Bewegung in Frankreich, sie arbeiteten mit kleinen Fleckelementen und wenig Schwarz. Schon während des ersten Weltkriegs hatte Picasso seine Mademoiselles D’Avignons gemalt. Die Vorstufe zum Kubismus und eine Revolution in der Kunstszene. Die Zerlegung eines Gegenstandes in seine Einzelelemente und eine Neukombination der Elemente zu einem neuen Gegenstand, einem Prisma oder einer Collage ähnlich. Vorläufer für Picassos Kubismus waren Cezannes und Van Gogh, die bereits die Fläche in Elemente zerlegten. Cezannes versuchte mit Farbflecken die Fläche zu gestalten, wollte aber gleichzeitig die Entstehung eines Raumes verhindern. Van Gogh gelang es eine starke psychische Ausdruckskraft in seine Bilder zu bringen, hauptsächlich durch die Bewegung seiner Strich-Elemente und die Farbkombinationen. Nach dem 2. Weltkrieg beginnt die Moderne, Objektkunst, Nachfolger von Marcel Duchamp, Jackson Pollock begründete den abstrakten Expressionismus und das Action Painting.
Autor: Inka Albrecht - inka.albrecht (att) gmx.de - 25.04.2007

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