In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Form und die Gestalt des heutigen Europas komplett verändert. Am Ende der 80er Jahre hat ein massiver Untergang der kommunistischen Systeme stattgefunden, was zum Fall der Berliner Mauer geführt hat. Zu den wichtigsten Ländern, die damals ein Teil dieser Veränderungen waren, kann man vor allem Polen, Ungarn und die Tschechoslowakei zählen. Dieser Untergang hat das Leben der Menschen in diesen Ländern total verändert, sowie auch die politische Kultur, was durch die Medien verstärkt wurde. Am Ende der 90er Jahre hat sich eine neue Vision für diese Ländern aufgetan, denn sie wurden eingeladen, an der Europäischen Union teilzunehmen. Die neuen demokratische Systeme, die noch nicht allzu viel Zeit hatten, sich zu stabilisieren, sollten an die neuen Bedingungen angepaßt werden. Sie wurden vor viele neue Herausforderungen gestellt, für die sie nicht immer vorbereitet waren. Inzwischen haben viele dieser Länder den Sprung in die neue Wirtschaftsordnung geschafft und bieten durch ihre wirtschaftliche Flexiblität die Möglichkeit für Unternehmen aus dem “Westen” günstige wirtschaftliche Bedingungen vorzufinden. D.h. günstige Steuersätze, gut ausgebildetes Personal, niedrige Lohnnebenkosten und günstige Immobilien -und Mietpreise. So daß der ehemalige “Osten” teilweise zur Abwanderung von Arbeitsplätzen in den alten Ländern führt und die Wirtschaftskraft in den neuen Ländern erhöht. Andererseits kommen auch viele Menschen aus diesen Ländern, um in Deutschland zu arbeiten und sich auszubilden. So daß ein Wissens- und Wirtschaftstransfer zwischen allen Ländern zu einem insgesamt höheren Lebensniveau führt.
Autor: Karina Bartels - karina. bartels (et) gmx.de - 20.04.2007