Alternative Medizin ist ein Bereich in der Medizin, der sich immer weiter ausweitet, und häufig zum Einsatz kommt, wenn die moderne Medizin keine Antworten mehr weiß oder der Patient mit den klassischen Methoden nicht mehr zu heilen ist. Immer mehr Menschen vertrauen allerdings ihren Körper nur noch der alternativen Medizin, d.h. Behandlungsmethoden wie Akupunktur, Homöopathie , traditionelle chinesische Medizin, Naturheilkunde. Denn hier wird nicht mit Unterdrückung der Krankheitssymptome gearbeitet, sondern der Körper soll durch verschiedene Reize zur Selbstheilung angeregt werden oder es werden dem Körper Stoffe z.B. bei den homöopatischen Mitteln zur Verfügung gestellt, die ihm zur Selbstheilung bisher fehlten. Der Körper wird hier als ganzheitliches System betrachtet, dessen Organe eine Einheit bilden. Bekommt eines der Organe eine Störung, werden auch die anderen Funktionen beeinträchtigt. D.h. der gesamte Organismus gerät aus dem Gleichgewicht. Ziel ist es, dieses Gleichgewicht wieder herzustellen und die Energien wieder in Fluß zu bringen. Denn der Körper strebt immer zur Gesundheit und alle Heilung, die stattfindet, auch die durch die Schulmedizin bewirkt, ist letztendlich durch die Heilungskraft unseres Körper verursacht.
Die klassische Schulmedizin arbeitet hauptsächlich mit der Unterdrückung der Symptome, z.B. mit Medikamenten, so daß die Symptome zunächst verschwinden, was dann relativ schnell geschieht. Dies entspricht in unserer Zeit der Maxime immer fit, jung und gesund zu sein. Dabei treten nicht selten Folgekrankheiten auf, da der Körper nicht genug Zeit hatte, wirklich gesund zu werden und andere Körperteile wurden evtl. durch die Behandlung belastet und müssen nun auch behandelt werden.
So kommt die Alternative Medizin ohne große Nebenwirkungen aus, außer das Phänomen der Erstverschlimmerung, wo sich nach der Behandlung die Symptome zunächst verschlimmern. Dies ist eine Reaktion des Körpers auf die Behandlungsreize, was aber letztendlich zur Heilung führt, denn hier werden große Energien freigelegt. Wie überhaupt in der Medizin kommt es nun auf das Fingerspitzengefühl und die Sensibilität des Therapeuten an, welche Therapie und Behandlungsmethode er für eine bestimmte Krankheit vorschlägt. Hier spielt allerdings besonders die Individualität des Patienten eine Rolle. Denn jeder Körper ist einzigartig auf der Welt und dessen Krankheiten und Störungen stehen in einem größeren Zusammenhang. D.h. auch emotionelle Belastungen können zu Krankheiten führen und sollten in der Behandlung berücksichtigt werden.
Autor: Karina Bartels - karina. bartels (et) gmx.de - 09.05.2007