Die Erfindung des Computers ist immerhin über 100 Jahre her. Wobei die entscheidende Entdeckung Konrad Zuse 1941 mit der Erfindung der ersten Rechenmaschine gemacht hat. Diese enthielt allerdings noch viele mechanische Komponenten, die erst 5 Jahre später durch vollelektronische Bauteile abgelöst wurde. Grundlage dieses neuen Computers waren allerdings immer noch die von Braun entwickelten Röhren. Das führte dazu, daß der Computer sehr heiß wurde, die Röhren mußten durch die starke Erhitzung oft ausgetauscht erden, sie brauchten sehr viel Platz und auch sehr viel Strom. Also nicht im geringsten mit unserem heutigen Lap Top vergleichbar, in DINA 4 Format.
Mit der Entdeckung des Transistors 1947 und den Mikro-Chips 1960 machten den damaligen Computer praktikabel und für jedermann erschwinglich.
Der Computer übernimmt heute komplexeste Vorgänge, Berechnungsmodelle wie z.B. Klimamodelle aus der Wissenschaft, wofür man sonst Jahre bräuchte. Es werden Informationen von Verbänden, Universitäten und Behörden gespeichert, es können statische Berechnungen gemacht werden oder technische Geräte, Haushaltsgeräte, Wärmetauscher damit geregelt werden. Kleinstcomputer, die man von außen nicht sieht stecken in vielen technischen Geräten, wie bei einem Auto, Telefonen, Videorecordern. Die Erfindung des Computers machte das Internet überhaupt erst möglich.
Die meisten Vorgänge in einem Büro werden heute über den Computer abgewickelt, Ordner und Karteikisten verschwinden. Dies birgt andererseits auch die Gefahr, wenn der Computer ausfällt, geht nichts mehr, oder man hat die Daten intelligent und zugriffsbereit gespeichert.
autor: Claudia Conradt - claudia.conradt (ätt) gmx.de - 10.05.2007