Anders als bei der allgemeinen Reklame und Medien via TV-Werbung oder Kinowerbung werden die potenziellen Kunden im Direktmarketing direkt und ganz persönlich umworben. Die persönliche Ansprache kann über das Internet per E-Mail mit einem Newsletter oder aber auch ganz klassisch per Brief erfolgen. Letzteres ist besonders in Zeiten unerwünschter E-Mail-Fluten und damit oft verbundener juristischer Probleme wieder populärer geworden.
Ob man selbst oder eine beauftragte Direktmarketing Agentur mit der Kampagne loslegt, zunächst muss man natürlich die entsprechenden Adressen haben, an die man die personalisierte Werbung richten kann.
Adresshändler verkaufen viele nach unterschiedlichen Kriterien sortierte Adressen zu Werbezwecken, alternativ dazu kann man die Werbe-Adressen aber auch selbst einsammeln. Ausstellungen oder Messen bieten gute Gelegenheiten dazu. Ein Wettbewerb oder eine Verlosung, Gewinnspiel, etc. kann dem Zweck ebenso dienen und von der Direktmarketing Agentur zuvor gestartet werden. Vorteil, wenn man selbst sammelt: Es besteht eher die Sicherheit, dass die Zielgruppe haargenau passt und dass die Adressen gültig und aktuell sind. Die Antworten der Teilnehmer liefern schließlich Namen und volle Anschrift und idealerweise vielleicht noch zusätzliche Angaben über die Altersgruppe, Hobbys und sonstiges, das man im Direktmarketing verwenden kann, um die Zielgruppe genauer anzusprechen.
Neben dem Direktmarketing per Brief können auch Telefonanrufe Teil der Kampagne sein. Dies jedoch nur, sofern man das Einverständnis für diese Art Werbung beim Kunden eingeholt hat, also er beispielsweise bei Teilnahme am Gewinnspiel die Erlaubnis gegeben hat bzw. falls bereits eine Geschäftsbeziehung besteht.
Autor: Ortrud Büthe - artikel (et) beo-verlag.de - 26.06.2007