Früher konnten sich nur wenige Leute vorstellen, Angeln zu gehen. Die Anzahl der begeisterten Hobby-Angler war relativ gering. Doch seit Mitte der Neunziger Jahre hat sich das sehr deutlich geändert: Immer mehr Menschen entdecken den Angelsport und können sich für dieses Hobby begeistern. In manchen Bundesländern sind so viele Leute daran interessiert, den Angelschein zu erlangen, dass das Niveau beziehungsweise der Schwierigkeitsgrad der Fischerprüfung nach oben geschraubt werden musste - ansonsten wären es zu viele Angler.
Das sich der Angelsport einer solchen Beliebtheit erfreut ist kein Wunder. Viele Leute befinden sich auf der Suche nach einem Hobby in der Freizeit, das ihnen den erforderlichen Ausgleich zu Beruf und Alltag beschert - und diesen Ausgleich scheint der Angelsport zu bieten. Anstatt am Wochenende beim Fußballspielen über den Sportplatz zu hetzen möchten sich die Leute viel lieber zurücklehnen und die Natur genießen - und das geht am Angelgewässer ganz hervorragend.
Doch wie eingehend bereits angeschnitten wurde, kann man den Angelsport nur dann ausüben, wenn man einen Angelschein besitzt. Zwar mag es von Bundesland zu Bundesland geringfügige Unterschiede geben und auf manche Fischarten sogar das Fischen ohne Angelschein erlaubt sein - doch im Grunde genommen stellt er eine wichtige Voraussetzung dar, um dem Hobby Angeln nachgehen zu können. Dazu muss man lediglich an der Fischerprüfung teilnehmen und diese bestehen - anschließend ist man berechtigt, sich den Angelschein ausstellen zu lassen.
Zu welchen Terminen eine Teilnahme an der Fischerprüfung möglich ist, hängt wieder ganz vom jeweiligen Bundesland ab. Verallgemeinert kann gesagt werden, dass immer nur wenige Prüfungstermine angeboten werden. Deshalb sollte man sich auf die Prüfung gründlich vorbereiten, damit man diese im ersten Anlauf besteht - ansonsten kann es sein, dass man ein ganzes Jahr warten muss, um erneut teilnehmen zu können.
Autor: Jochen Meyer - seo [ätt] jobtastic.de - 29.06.2007