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Vorsicht bei der Wahl von MBA Studiengängen

MBA Abschlüsse sind äußerst begehrt: Immer mehr Menschen denken darüber nach, an einem entsprechenden Studiengang teilzunehmen. In erster Linie ist diese Entwicklung darauf zurückzuführen, dass ein MBA Abschluss zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Wer ein MBA Studium erfolgreich absolviert hat, der hat auf dem Arbeitsmarkt sehr gut Chancen. In der Regel dauert es nicht besonders lang, bis die Absolventen einen Arbeitsplatz gefunden haben. Des Weiteren kommt noch hinzu, dass sie aufgrund ihres Abschlusses mit einem verhältnismäßig guten Gehalt rechnen können - auch als Berufseinsteiger.

Es sind vor allem Studenten, die kurz vor Beendigung ihres Studiums stehen und sich für den MBA als Aufbaustudium entscheiden. Anstatt das Risiko einzugehen, monatelang einen Job suchen zu müssen, verlängern sie ihre Studienzeit lieber noch einmal ein bis zwei Jahre - um sich ihren Arbeitgeber dann mehr oder weniger aussuchen zu können. Des Weiten entscheiden sich auch sehr viele berufstätige Menschen für ein MBA Studium, in der Hoffnung, somit ihrer Karriere einen Schub geben zu können. Meist handelt es sich bei diesen Personen um Manager und Führungskräfte. Diese sind übrigens nur selten dazu bereit, komplett aus dem Berufsleben auszusteigen - meist entscheiden sich für einen EMBA Studiengang, weil sie somit ihren Job weiterhin ausüben können.

Allerdings übersehen viele der angehenden MBA Studenten, dass es zwischen den einzelnen Hochschulen und Business Schools sehr deutliche Unterschiede gibt. Die Untersuchung eines renommierten Wirtschaftsmagazins hat ergeben, dass die meisten in Deutschland angebotenen MBA Programme ihr Geld nicht wert sind. Wer sich durch ein MBA Studium einen Karriereschub erhofft, der sollte bei seiner MBA Bewerbung ausschließlich auf die namhaften (wenn auch teureren) Hochschulen konzentrieren. Ähnlich sieht es auch im internationalen Umfeld aus - auch hier sollte man sich nur bei den renommierten Business Schools bewerben.

Der Ruf einer Hochschule entscheidet maßgeblich darüber, von welcher Qualität der Abschluss ist beziehungsweise wie dieser von den Personalentscheidern bei potentiellen Arbeitgebern eingeschätzt wird. Deshalb ist es besser, lieber ein paar Euro mehr auszugeben, als später feststellen zu müssen, dass der erhoffte Karriereschub ausbleibt.

Autor: Jochen Meyer - seo [ätt] jobtastic.de - 29.06.2007

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