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Was leistet eine Rechtschutzversicherung?

Ein Gerichtsverfahren kann unterschiedliche Kosten verursachen. Es können Gerichtskosten, Anwaltskosten, Sachverständigenkosten etc. anfallen. Im Zivilrecht wird es um so teurer, je höher der Streitwert ist. Gerade bei hohen Streitwerten kann man meist nicht auf sein Recht verzichten.
Eine Rechtschutzversicherung übernimmt die Kosten eines Rechtsstreits, wobei auf die Art der Leistungen und der Vertragsarten zu achten ist, ob es um einen privaten Rechtsstreit, beruflich oder als Unternehmer ist. Welchen Schutz man für welche Fälle benötigt ist vor Abschluss der Versicherung zu klären. Als Angestellter oder Beamter hat man die Wahl zwischen einem umfassenden Schutz oder einem Mindestschutz oder ob man eine zusätzliche Absicherung für Mietsachen oder als Hauseigentümer benötigt.
Man unterscheidet zwischen verschiedenen Rechtschutzpaketen, wie dem Arbeits-Rechtschutz, dem Sozialgerichts-Rechtschutz, dem Verkehrsverwaltungs-Rechtschutz, dem Schadenersatzrechtschutz und andere.
Mit der Versicherungspolice erhält der Versicherte die Versicherungsbedingungen, wo einerseits die Leistungen der Versicherung geregelt sind, aber auch die Pflichten des Versicherungsnehmers und die Ausschlußklauseln, welche regeln, wann die Rechtschutzversicherung nicht zur Leistung verpflichtet ist.

Autor: Inka Albrecht - inka.albrecht (att) gmx.de - 30.10.2007

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