Eine Biografie, entstanden nach dem peloponnesischen Krieg durch Phillip II. von Makedonien und Alexander d. Große im 4. Jahrhundert vor Chr., beinhaltet im Allgemeinen den Lebenslauf von einer anderen Person, welche mündlich oder auch schriftlich präsentiert werden kann und zur Erinnerung an diesen Menschen bedacht ist. In den folgenden Arbeitsfeldern wie in der Gerontologie, Geschichts- und Literaturwissenschaft, Medizin, Pädagogik, Psychologie, Soziologie und in der Theologie, bildet die Biografie einen Gegenstand zur Biografieforschung. In den meisten Fällen, werden öffentliche Personen wie mit unter Historiker, Wissenschaftler, Sportler, Schriftsteller bis hin zu Politikern in Biografien festgehalten. Des Weiteren gibt es Lebensbilder, die so genannte Kurz-Biografie von Personen mit einer historischen, kulturellen oder einer bedeutenden Persönlichkeit ohne großartigen historischen Rang. Vor allem in Altenpflegeheimen ist die Biografie von den Patienten sehr wichtig, um auf die persönliche Betreuung individuell eingehen zu können.
Ereignisformen für eine Biografie setzen sich in vorhersehbare, auch normative Ereignisse genannt, sowie kritische und zeitliche Lebensereignisse zusammen. Hieraus kann eine typische Lebensgeschichte entstehen. Angefangen mit der Kindheit sowie deren Geschwister und Eltern, danach folgt die Schulzeit, Jugend, Berufsausbildung, junges Erwachsenleben, Familiengründung, Kindererziehung, nachelterliche Gefährtschaft, älteres Erwachsenleben, Übergang in das Rentenalter, Witwenschaft bis hin zu dem hochaltrigen Leben. Zum Schluss ist noch die Autobiografie sehr ernennenswert, wobei hier die entsprechende Person eine Selbstbeschreibung von sich verfasst, welche heutzutage sehr gern von Prominenten genutzt wird.
Autor: Markus Küspert - info (et) mk-multimedia.de - 16.08.2007