Wenn ein Produkt auf dem Markt erfolgreich sein soll, dann muss sein Hersteller es originell und einfallsreich bewerben. Das steht in jedem Werbetechnik Lexikon; um das zu wissen, braucht man eigentlich kein Lexikon für Werbetechnik, das weiß jeder Laie. Was allerdings nicht jeder Laie, allerdings auch nicht jeder Fachmann, sprich Werbeprofi, weiß, ist, wie man originelle und einfallsreiche Werbung kreiert. Tatsache ist, dass die Verbraucher heutzutage mit Werbung überhäuft werden. Das heißt zum einen, das immer und überall, egal, wann er sich wo befindet, Werbebotschaften auf den (potentiellen) Konsumenten einströmen; zum anderen heißt das, das diese Werbung häufig uneffektiv, dass heißt einfallslos daherkommt. Die Botschaft geht ins eine Ohr des Konsumenten rein und ins andere raus; der erzielte Werbeeffekt ist in der Regel gleich null.
Wie kann ein Unternehmer es besser machen? Wie schafft er es, seine Produkte effektiver zu bewerben und als Ergebnis dessen häufiger zu verkaufen?
Eine Werbetechnik, die in den letzten Jahren entwickelt wurde und sich wachsender Beliebtheit erfreut, die allerdings – unverdientermaßen – noch immer vergleichsweise unbekannt ist, ist das Doming. Was das ist? Als Doming wird die Technik der Veredelung von Aufklebern, Stickern, Schildern, etc. mit einem klaren, flüssigen Kunstharz bezeichnet. Dieser Harz ruft einen einzigartig leuchtenden, extrem auffälligen 3D-Effekt hervor. Das Tolle ist, dass die heute vorherrschende digitale Drucktechnik es erlaubt, nicht nur große Auflagen, sondern auch geringe Stückzahlen und sogar Einzelstücke preisgünstig herzustellen; eine kleine Firma oder ein Start-UP Unternehmen kann also beispielsweise die kleine Menge von zehn 3D-Aufklebern ordern. Firmen, die diese neue, aufregende Werbetechnik anbieten, findet man übrigens problemlos im Internet.
Autor: Sabrina Fries - sabrina.fries (ätt) googlemail.com - 12.09.2007