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Was macht die Faszination der Online-Spiele aus?

In Computerspielen kann jeder ein Held sein, seine Stärken und Schwächen ausprobieren, ohne wirklich etwas zu riskieren. Die Wissenschaftler nennen so etwas Als-ob-Erfahrungen. Seit dem Feldzug der Online-Computerspiele ist das Ganze noch spannender geworden. Man spielt in Gruppe gegen- oder miteinander und kann sich aneinander messen. Besonders bei der jüngeren, meist männlichen Generation haben die Online-Spiele längst einen festen Platz eingenommen. Die Spieler lieben nicht nur den Wettkampf untereinander, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl, die sozialen Kontakte und den Austausch untereinander. Es gibt eine breite Palette, von Poker, Schach über Denk- und Knobelspiele, Sportspiele, Strategiespiele und Bausimulationen oder Baller- und Kriegsspiele, hier kommt jeder auf seine Kosten. Immer mehr Spieler nutzen dieses Angebot im Internet, weil sie hier nicht allein spielen müssen, sondern mit anderen Charakteren konfrontiert werden, die von ihren Mit- oder Gegenspielern gesteuert werden. Die soziale Gemeinschaft und der Austausch der Nutzer untereinander machen das Spielen zu einem besonderen Erlebnis. Die meist jugendlichen Spieler nutzen das Internet für Kontakte und Austausch mit Gleichgesinnten. Im Vordergrund liegt hier immer der Spaß am Spiel. Durch Übung, Schulung von Gedächtnis und Wahrnehmung und Entwicklung neuer Strategien gelingt es dem Spieler, an anderen vorbei zu ziehen und in der High Score ganz nach oben zu steigen. Je mehr der Spieler seine Strategie perfektioniert, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich ihm. Er besteht im „Kampf“ gegen andere und gewinnt immer mehr an Selbstvertrauen, je höher er in der Hierarchie steigt, was oft auch positive Auswirkungen auf seinen Alltag hat.

 

Autor: Nicola Lavacca - nesta123 (et) gmx.net - 05.11.2007

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