Immer wieder weisen Verbraucherschützer daraufhin, dass die Absicherung der Berufsunfähigkeit zu den wichtigsten Versicherungen gehört, die ein Verbraucher abschließen sollte. Gerade seit dem Wegfall der gesetzlichen Absicherung im Jahr 2001 besteht für den Fall der Berufsunfähigkeit kein Schutz mehr. Wer hier nicht privat in eine Berufsunfähigkeitsversicherung investiert, der geht im Versicherungsfall leer aus.
Um einen privaten Versicherungsschutz zu erlangen, fordert der Versicherer aber eine klare Stellungnahme zum Gesundheitszustand der Versicherungsnehmers. Hier kann eine ärztlichen Untersuchung oder die Beantwortung von sogenannten Gesundheitsfragen im Antrag der Versicherungsgesellschaft genutzt werden. Welche Verfahren man nutzt, kann der Versicherungsnehmer beim Erstantrag selbst entscheiden. Meist entscheiden sich die Interessenten für die Gesundheitsfragen, da sie schneller zu beantworten sind, Zeit sparen und kostenlos sind.
Doch Vorsicht: wer aufgrund seiner schlechten Gesundheit Fragen im Antrag falsch beantwortet, der muss damit rechnen, dass die Gesellschaft den Versicherungsschutz auch Jahre nach den Abschluss nicht gewährt. Hier besteht eine Kündigungsrecht des Versicherungsanbieters, wenn der Versicherungsnehmer falsche Angaben gemacht hat. Wer also beim Antrag lügt, gefährdet seinen Versicherungsschutz.
Deshalb zahlt sich auch bei der BU-Versicherung die Wahrheit aus. Wer hier einen günstigen Tarif sucht, kann über Versicherungsvergleiche im Internet fündig werden. Hier vergleichen Versicherungsexperten die Tarife, Beiträge und Gesellschaften und können einen guten Marktüberblick anbieten. Auch die unabhängige Beratung solche Fachleute kann mögliche Risiken aufdecken und neue Chancen eröffnen.
Autor: Robert Jacobi - robert-jacobi (et) gmx.de - 08.11.2007