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Mit Tagesgeld gegen die Inflation

Aktuell kann die Weltwirtschaft nicht wirklich klagen: die Wachstumsraten und -aussichten sind durchweg positiv und führen daher zu einem Klima, welches nicht nur positive Auswirkungen hat. Ein Beispiel für eine eher negative Auswirkung ist die steigende Inflation, also die Entwertung unseres Geldes. Der Anleger muß sich also eine Geldanlage suchen, mit der er die steigende Inflation und damit die zunehmende Entwertung des Geldes verlangsamen oder gar aufhalten kann. Eine Variante ist sicher eine langsfristige Geldanlage mit festen Zinsen, etwa ein typisches Festgeld, eine andere Variante ist das Tagesgeld.

Mit einem Tagesgeldkonto erreicht man in etwa die gleichen Zinsen wie bei einem Festgeldkonto und ist damit auf der sicheren Seite wenn es um die Rendite geht. Der große Vorteil des Tagesgeldes gegenüber dem Festgeld ist die Flexibilität - das Guthaben auf einem Tagesgeldkonto ist täglich verfügbar. Sollten also die, in der Folge der US-Hypothekenkrise, ausgesetzten Anhebungen der Leitzinsen zugunsten einer sinkenden Inflation wieder aufgenommen werden, kommt es zwangsläufig zu einer Zinssteigerung bei den langfristigen Anlagen. Und auch beim Tagesgeld - wer sich daher zu lange an einen Zins bindet kann in einer Phase steigender Zinsen also die nötige Flexibilität verlieren um an den steigenden Zinsen zu partizipieren. Ein guter Weg ist es also darauf zu achten, dass das Tagesgeld so lange genutzt wird, wie sich noch steigende oder stagnierende Zinsen abzeichnen. Wenn dann die Zinsen zu sinken drohen, sollte man das hohe Niveau in Form eines Festgeldes lange binden, anderenfalls fährt man mit dem Tagesgeld besser.

André Bonin; info[-at-]tagesgeld-angebote.de

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