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Privates Beteiligungskapital als Chance für hohe Rendite

Der Bereich der Private Equity Fonds hat in den letzten Jahren an Volumen gewonnen. Private Equity steht dabei für Private Beteiligungskapital. Es handelt sich hierbei um die Investition von privaten Anlegern in ein Unternehmen. Private Equity gibt es auch im Bereich der Aktien.

Das Private Equity ist eine Anlageform, die aus den USA stammt. Dort bestätigen sich Private-Equity-Firmen bereits schon seit über 20 Jahren auf dem Markt. Dieser Markt ist auch in Europa stetig zunehmend. Bereits 2002 wurden durch Private-Equity-Kapital rund 6,9 Milliarden Euro investiert, wobei es 2004 bereits 22,5 Milliarden Euro waren.
Unter anderem ist dieser Anstieg wohl auch darauf zurückzuführen, dass der Verkauf von Beteiligungen an Unternehmen inzwischen steuerfrei ist.

Aber auch weltweit gesehen hat der Anteil der Private-Equity-Gesellschaften zugenommen. Waren es im Jahr 2000 gerade einmal 3 Prozent, so lag die Zahl im Jahr 2004 schon bei 14 Prozent – und zwar mit einem Gesamtvolumen von rund 294 Milliarden Dollar. Damit auch Käufe von sehr großen Konzernen vorgenommen werden können, bilden einzelne Private-Equity-Gesellschaften unter anderem auch im zunehmenden Maße Bietergemeinschaften.

Die ersten Private-Equity-Fonds waren bereits in den 1970er Jahren in den USA und in Großbritannien entstanden. In Deutschland gibt es sie seit ungefähr Mitte der 1990er Jahre.
Zweck dieser Fonds ist der Kauf, sprich die Übernahme von Unternehmen, sowie deren Umbau und der Wiederverkauf. Diesbezüglich werden die Unternehmen in der Regel sogar für eine bestimmte Zeit von der Börse genommen. Derartige Fonds kontrollieren allein in Deutschland inzwischen schon 5000 Unternehmen. – Und dabei ist Private Equity riskant.
Das Scheitern gehört zum Risiko, im Erfolgsfalle jedoch locken hohe Renditen.

Autor: Michaela Schleußner - schleussner (et) vers-online.net - 19.12.2007

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