Wenn man sich den Markt der privaten Altersvorsorge heutzutage mal ansieht, dann fällt auf, dass sich die kapitalbildenden Lebensversicherungen immer größerer Beliebtheit erfreuen. Grund dafür ist der Sinn, den diese Lebensversicherung hat. Mit ihr soll nämlich Geld für das Rentenalter angespart werden. Die Risikolebensversicherung hingegen dient nicht der privaten Altersvorsorge. Stattdessen wird dafür gesorgt, dass die Familie im Todesfall eine finanzielle Unterstützung erhält. Wenn etwa der Hauptverdiener der Familie gestorben ist, hat die Familie kaum noch eine Chance, sich finanziell „über Wasser“ zu halten. Das ist der Grund, warum der Abschluss einer solchen Versicherung sehr sinnvoll sein kann. Ein Vorteil ist zudem noch, dass die Beiträge und die Kosten für die Verwaltung weit unter denen der kapitalbildenden Lebensversicherung liegen. Wer schon in jungen Jahren, beispielsweise als Student eine Risikolebensversicherung abschließt, bezahlt niedrigere Beiträge, da dieser Mensch meist körperlich und gesundheitlich noch sehr fit ist. Ein Nachteil der Risikolebensversicherung hingegen ist, dass das Geld nur im Falle eines Todes vor vereinbartem Laufzeitende, ausgeschüttet wird. Im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung bestehen noch weitere Vorteile. Unter anderem sind der Verlust und die Kosten, die bei einem Wechsel der Versicherung entstehen würden, viel niedriger. Der Abschluss einer Risikolebensversicherung ist also eine sehr gute Möglichkeit, der Familie einen finanziellen Halt zu geben.
Autor: Sören Stern - Soeren.Stern [@] googlemail.com -16.01.2008