Wenn das Wort Stromerzeugung fällt, versteht man darunter die Herstellung von Elektrischem Strom. Physikalisch gesehen ist dies eine Umwandlung von anderen Energiearten (Primärenergie) in elektrische Energie. Die meiste elektrische Energie wird in Kraftwerken hergestellt.
Wie kann elektrischer Strom erzeugt werden ?
Die Stromerzeugung funktioniert mit verschiedenen Mitteln, wie zum Beispiel:
Wärmekraftwerke
Am häufigsten werden für die Stromerzeugung Dampfkraftwerke verwendet. Diese erzeugen hochgespannten Wasserdampf, der eine Dampfturbine antreibt. Um die Primärenergie zu gewinnen, die man für den Dampfkessel braucht, werden fossile Energieträger wie zum Beispiel Steinkohle, Erdöl, Braunkohle verbrannt. Auch werden erneuerbare Energieträger wie Holz oder Biogas verbrannt um die Primärenergie zu bekommen. Darüber hinaus gibt es Gasturbinenkraftwerke, welche die Generatoren mit Gasturbinen antreiben. Diese werden allerdings nur noch zur Spitzenlastabdeckung genutzt, denn der Wirkungsgrad ist zu gering. Wenn man allerdings Gasturbinen und Dampfkraftwerke kombiniert nennt man das GuD Kraftwerk und so erreicht man dann einen Wirkungsgrad von mehr als 58 Prozent. Prinzipiell ist ein Kernkraftwerk auch ein Wärmekraftwerk.
Wind- und Wasserkraftwerke
Diese Kraftwerke nutzen die Energie von Wasser bzw. Wind. Im Vergleich zu anderen Kraftwerken ist die Primärenergie hier erneuerbar. Man kann ein Wasserkraftwerk mit der größten Leistung bauen, aber die eigentliche Leistung beruht auf den topographischen und hydrographischen Begebungen des Standortes. Die Windkraftwerke haben eine Leistung von 5 MW, doch ist die technische Entwicklung der Windkraftwerke noch nicht abgeschlossen. Man hat hohe Erwartungen an eine solche Anlage und will so zum Beispiel den Treibhauseffekt abschwächen.
Sonnenkollektoren als Dampferzeuger
Neben der direkten Wärmegewinnung aus Sonnenkollektoren kann das einfallende Sonnenlicht auch dazu genutzt werden, Wasserdampfanlagen zu betreiben. Dadurch werden dann Turbinen und Generatoren zur Stromgewinnung angetrieben.
Autor: Stephan Artmann - dauerstress@t-online.de - 26.01.2008