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Analoges Denken: Werbemittel als Gedächtnisstütze

Eine dreidimensionale Gedächtnisstütze ist oft viel mehr wert als eine Visitenkarte, denn an einen Besucher - besonders wenn er nur kurz und selten auftritt - erinnert man sich mit einer physikalischen Erinnerung viel besser und verlässlicher. Durch ein kleines Gastgeschenk kann sich ein einzelner Geschäftsmann aus hunderten anderen hervorheben, selbst wenn deren Angebote besser war. Der Grund: Er bleibt im Gedächtnis wegen seines Werbemittels

Staatsmänner und -Frauen nutzen dieses Wissen schon seit Urzeiten. Nicht erst seit der Monarchie ist es gang und gebe bei einem Staatsbesuch ein Geschenk auszutauschen. Dabei geht es nicht nur um eine Geste der Freundschaft, ein Geschenk ist eine willkommene Möglichkeit einen festen Platz in der Arbeits- oder Privatsphäre des Beschenkten zu erlangen. Eine Visitenkarte verschwindet in einer Kartei, ein nationaler Werbeartikel hängt dagegen an der Wand im Empfangssaal.

Auch in der Wirtschaft kann es nicht schaden einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, deshalb sind grade hier Werbemittel bei Besuchen, zu Jubiläen und Feiertagen eine willkommene Geste, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Die Firma oder Person des Schenkenden wird positiv mit dem Geschenk assoziiert und jedes mal, wenn der Beschenkte den Werbeartikel sieht oder benutzt, wird er an den Geschäftspartner erinnert. Eine solch positive Assoziation ist eine Grundlage für eine gute Geschäftsbeziehung, da sich der Beschenkte bei der Auswahl eines Lieferanten oder ähnlichem zuerst an den Anbieter erinnern wird, der bei ihm einen besonders bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Welch besseren Eindruck kann man also hinterlassen als mit einem erstklassigen Werbeartikel? Eine Nutzung am täglich Arbeitsplatz ist zwar ideal, doch auch eine gelegentliche Nutzung kann schon ausreichen um die Assoziation herzustellen. Dies hebt nicht nur den Wert eines passenden Werbeartikels hervor, sondern zeigt auch die Vorteile eines besonders innovativen Werbeartikels. Da die Werbung eine riesige Industrie ist, muss man sich nicht nur von denen abheben, die keine Werbeartikel nutzen, sondern auch von denen, die auf langweilige Werbeartikel setzen.

Durch einen Werbeartikel verbessert sich die Bindung der Geschäftspartner und damit verfestigt sich gleichzeitig das Handelsverhältnis. Denn eine gute persönliche Beziehung ist ein wichtiger Faktor beim Abschluss von Geschäften. Selbst wenn zwei Anbieter einen ähnlich guten Preis anbieten können, den Zuschlag wird der sympathischere von beiden erhalten. So kann ein Werbeartikel der entscheidende Faktor für das Gelingen eines Handels sein.

Diese handfesten Vorteile zeigen die Logik hinter den Werbeartikeln und den großen Vorteil, der sich gerade im internationalen Geschäft, wo persönliche Kontakte selten und daher besonders entscheidend sind, aus dem Einsatz von Werbeartikeln ergibt. Durch den Einsatz von psychologischen Mechanismen, Erinnerungsstützen und anderen Kniffen kann sich jeder einen Vorteil verschaffen. Werbeartikel haben gezeigt, dass sie dabei helfen können.

Noch haben nicht alle Unternehmen den Wert der Werbeartikel erkannt, das Wachstum der Branche könnte im internationalen Vergleich noch viel besser sein. Ein Grund sind Vorbehalte gegenüber vermeintliche Korruption, die hinter den kleinen Werbeträgern vermutet wird. Doch auch diese Haltung ändert sich und immer mehr Geschäftsleute lernen es den Werbeartikel als Werbemaßnahme zu schätzen und nicht als Korruption zu fürchten. Denn ein Werbeartikel ist nunmal keine Luxusreise, sondern eine praktische Gedächtnisstütze zur Schaffung von Gelegenheiten und Sympathien.

Autor: Bastian Müller - alibiabc@googlemail.com - 26.02.2008

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