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Fastenwandern

Fasten und auch die Reisen, die mit dem Fastenwandern verbunden werden, werden zunehmend beliebter – nicht nur in Deutschland.

Das Fastenwandern kann eine wunderbare Erfahrung sein, um Körper und Geist zu erneuern. Dabei liegt die Betonung darauf, dass das Fasten mit Bewegung an der frischen Luft verbunden wird. Es kann und soll nicht das Ziel sein, sportliche Höchstleistungen zu erbringen. Und schon gar nicht darf es eine Quälerei werden. Das wäre auch kontraproduktiv. Denn mit der Fastenkur soll ja dem Körper etwas Gutes getan werden, er soll entschlacken und sich regenerieren. Wenn dem Organismus durch falsch verstandene Überaktivität während des Fastens ein Schaden zugefügt wird, ist damit ja der ganze Effekt ad absurdum geführt.

Richtig angewendet, kann das Fasten eine Wohltat für Körper und Seele sein. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass diese Art der Regeneration eine sehr lange Tradition hat. Fastenzeiten sind in vielen Weltreligionen verankert und haben einen festen Platz im jährlichen Kalender. Bei uns, im christlichen Abendland beginnt die Fastenzeit mit dem Ende des Faschings am Aschermittwoch. In den Wochen bis Ostern wurde traditionell auf viele Speisen verzichtet, vor allem kein Fleisch gegessen. Diese Zeit der bewussten und reduzierten Ernährung sollte der Regeneration sowohl des Körpers als auch des Geistes dienen.

Heutige Fastenprogramme sind oftmals eher medizinisch begründet, sie sollten ja schließlich auch unter medizinischer Aufsicht stattfinden. Aber der Effekt ist ein ganz vergleichbarer. Die Entschlackung des Körpers, die Befreiung von Ballast soll entlasten und frei machen, soll neuen Schwung und neue Kraft geben. Und beim Fastenwandern wird nicht nur auf feste Nahrung verzichtet, sondern zusätzlich Bewegung an frischer Luft und in der freien Natur durchgeführt.

Autor: Sandra Müller - sandy.mueller1(at)gmx.net - 08.03.2008


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