Unter Druckluft oder Pressluft versteht man nichts anderes als komprimierte Luft. Im Vergleich zu normaler Luft wird Pressluft mit Hilfe von Kompressoren (beispielsweise Jun Air) auf einen gesteigerten Druck gebracht. Das erzeugt wiederum Kräfte, die man sich bei Energieträgern, bei Kühlanlagen, zu Reinigungszwecken oder bei Spezialvorhaben im Bergbau zu nutze macht. Beispielsweise für den gezielten Antrieb von Zylindern oder auch Turbinen. Am Markt gibt es eine Vielzahl von Kompressoren für zahlreiche Anwendungsgebiete, darunter Mini-Kompressoren für Vakuummaschinen, mobile oder stationäre Kolbenkompressoren für Handwerksbetriebe, leistungsstarke Kolbenkompressoren für die Industrie sowie Atemluft- oder spezielle Leiselaufkompressoren.
Bei der Drucklufterzeugung sind verschiedene Einzelelemente von enormer Wichtigkeit, darunter Druckluftsensoren und –motoren sowie Sensoren und Manometer zur Messung und Überwachung. Eingelagert wird die komprimierte Luft in den so genannten Druckluftkesseln oder –behältern. Diese fassen in der Regel mehrere 10.000 Liter Luft in unterschiedlich Druckluft-Bereichen, die in bar gemessen werden. Ein heutzutage nur noch selten verwendetes Druckluft-Gerät ist die Rohrpost, bei der Energie in lineare oder drehende Bewegungen umgewandelt wird. Drucklufttechnik ist in Industrie und Technik kaum mehr wegzudenken. Auch wenn es sich dabei um einen energieaufwändigen und damit recht kostenintensiven Teilbereich handelt. Generell gilt für Druckluft, die als Energieträger oder zu Reinigungszwecken angewendet wird, dass entsprechende Geräte nicht mehr als 15 bar aufbringen. Bis zu 300 bar befinden sich hingegen in Atemschutzgeräten oder Taucherflaschen.
Autor: Veronika Dohmen - vdohmen@yahoo.de - 01.05.2008