Bier ist flüssig Brot, sagt der Volksmund. Doch ob der alkoholhaltige Gerstensaft wirklich eine geeignete Trinknahrung ist, darüber streiten sich die Mediziner. Fakt ist, das Alkoholmissbrauch einen maßgeblichen Anteil daran haben soll, wie hoch das Risiko des Einzelnen ist, an Krebs oder einem Tumor zu erkranken.
Deshalb wird sich wohl beim Bier oder auch beim Wein Genuß ein möglicherweise krebs hemmender Einfluss nur dann bemerkbar machen, wenn der Konsument den Alkohol nur in kleinen Mengen genießt. Genau das ist das diffizile an dem Management der persönlichen Ernährung, um damit auch Krebs zu verhindern: Ein wohl ausgewogener Mix aus Nährstoffen, sekundären Pflanzenwirkstoffen, Vitamine, Mineralstoffe und möglichst wenig Kohlenhydrate – das scheint der Mix zu sein, aus dem eine gesunde Ernährung besteht. Um den Streß der richtigen Nahrungsaufnahme zu begrenzen, bieten inzwischen einige Hersteller eine Trinknahrung an, die nicht nur bei Unternährung oder Mangelernährung, gegen ungewollte Gewichtsabnahme hilft, sondern auch bei einer Krebs Therapie dem Körper die notwendigen Nährstoffe in einem optimalen Mix leicht konsumierbar zuzuführen. Diese leichte Konsumierbarkeit der Trinknahrung ist auch ein Argument, um diese bei Appetitlosigkeit einzusetzen, wie Selbsthilfegruppen berichten. Als Trinknahrung gegen Krebs ist Bier also nur in kleinen Mengen zu empfehlen, medizinisch optimierte Nahrungsergänzung allerdings gilt als sehr sinnvoll.
Autor: Jay Luck - luecktext@googlemail.com - 09.08.2008