Immobilien und Wohnen
Immobilien und Wohnen ist ein angeborener Trieb. Einen Unterschlupf haben, sich gegen Wind und Wetter schützen ist bei den Tieren ebenso verbreitet wie bei den Menschen. Der Mensch ist, seitdem er sein Fell verloren hat besonders auf eine Behausung angewiesen. Seit der Zeit der Höhlen und Hüttenunterkünfte hat sich das Wohnen der Menschen stark verändert. Es beginnt bei den Blechhütten der Armen und geht bis zu den Luxusvillen der Superreichen. Für die meisten Menschen sind die Kosten für das Wohnen der größte Posten in ihrem Haushaltsbuget. Deshalb paßt sich die Wohnqualität automatisch dem Portemonai an. Die günstigste Lösung ist für viele eine Wohnung zu mieten. D.h. der Eigentümer einer Immobilie stellt seine Wohnung gegen einen monatlichen Mietzins zur Verfügung, dafür hat der Mieter das Nutzungsrecht auf unbegrenzte Zeit oder auch befristet. Teilweise werden auch möblierte Wohnungen zur Verfügung gestellt, die dann in der Miete meist etwas höher sind und für Leute sehr praktikabel, die ihren Wohnort öfter wechseln. Wer entsprechendes Eigenkapital zur Verfügung hat, hat die Möglichkeit auch eine Immobilie per Kaufvertrag zu erwerben. D.h. er erwirbt die Nutzungsrechte an der Immobilie und ist als Eigentümer im Grundbuch eingetragen. Entweder der Kaufpreis wird aus Eigenmitteln aufgebracht oder ein Teil mit einem Darlehen von der Bank finanziert. Beim Erwerb einer Immobilie spielen natürlich langfristige Überlegungen eine wichtige Rolle, denn die Wiederveräußerung eines Objektes kann sehr zeitaufwendig sein und evtl. Verluste beim Kaufpreis erbringen, wenn sich z .B. die Kaufpreise am Markt nach unten verändert haben. Die Immobilienpreise sind von verschiedenen Faktoren abhängig wie z.B. allgemeine wirtschaftliche Lage, Höhe der Zinsen, spezielle Entwicklungen in der Region, allgemeine Zuversicht der Menschen über die Zukunft.